Digitale Teilhabe im Alter: Die Plattform „Rentner Digital“

Das Internet ist nur was für die Enkel? Von wegen. Die Plattform „Rentner Digital“ räumt mit dem Vorurteil auf, dass Technik im Alter kompliziert sein muss. Ein Blick auf ein Projekt, das Brücken zwischen den Generationen baut.

Von der Enkelin ein Foto per WhatsApp bekommen, Bahntickets online buchen oder die neuesten Nachrichten bequem auf dem Tablet lesen – was für Jüngere völlig normal ist, stellt viele Seniorinnen und Senioren vor eine Wand aus Fachbegriffen und Berührungsängsten. Genau hier setzt die Plattform Rentner Digital an.

Was ist Rentner Digital?


Es ist im Kern ein kleiner digitaler Wegweiser für Seniorinnen und Senioren. Die Webseite bietet einfache, Schritt für Schritt erklärte Anleitungen zu Themen, die im Alltag wirklich zählen. Ob es um WhatsApp Nachrichten geht, das Erkennen von Internet-Betrug oder die Erklärung von Fachbegriffen: Die Sprache ist klar, verständlich und verzichtet auf unnötiges „Denglisch“.

Wer steckt dahinter?


Hinter der Plattform steht kein staatlich gefördertes Projekt, sondern die pixelfreiheit GmbH aus Mannheim. Es ist ein privates Projekt mit dem Ziel, digitale Teilhabe auch im hohen Alter zu fördern.

Warum ist das wichtig?


Wer heute nicht digital vernetzt ist, läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Bankfilialen schließen, Termine beim Amt gibt es oft nur noch online und die Kommunikation in Familien findet immer häufiger digital statt. „Rentner Digital“ zeigt, dass man kein Informatikstudium braucht, um dabei zu sein. Es geht nicht darum, zum Technik-Profi zu werden, sondern um die Souveränität im Alltag. Denn das Internet ist kein exklusiver Club für junge Leute.

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